Die ehrliche Antwort zuerst: Eine eigene App ist kein Muss. Die mobile Bestellseite bringt jeden Gast ohne Installation in zwei Sekunden auf die Karte. Eine App lohnt sich dort, wo Gäste wiederkommen — denn sie liegt als Symbol auf dem Startbildschirm, statt jedes Mal gesucht zu werden.
Was die App kann, die Website nicht
- Ein Platz auf dem Startbildschirm: ein Tipp, und der Gast ist bei Ihnen — kein Suchen, kein Tippen der Adresse.
- Live-Status der Bestellung: der Gast sieht, wann es fertig ist, ohne nachzufragen.
- „Nochmal bestellen“: die letzte Bestellung ist mit zwei Tipps wiederholt — der Weg, auf dem aus einem Gast ein Stammgast wird.
- Apple Pay und Google Pay: bezahlen ohne Kartennummer, wenn ein Stripe-Konto hinterlegt ist.
App oder mobile Website?
Beide zeigen dieselbe Karte und führen zur selben Bestellung. Die Website gewinnt bei Laufkundschaft und bei jedem, der zum ersten Mal bestellt — nichts steht zwischen dem Gast und der Karte. Die App gewinnt bei Wiederkehr. In der Praxis ergänzen sie sich: Der Gast findet Sie über die Website (siehe lokale SEO) und lädt die App, wenn er öfter bestellt.
Wie die App in den Store kommt
Jedes Restaurant bekommt seine eigene App unter eigenem Namen und Symbol — nicht einen Eintrag in einer Sammel-App. Sie wird über die Entwicklerkonten des Restaurants bei Apple und Google veröffentlicht; gebaut und eingereicht wird sie für Sie. Danach laden Gäste sie über die Store-Suche oder einen Link auf Ihrer Bestellseite.
Sicherheit und Pflege
Eine App, die Bestellungen annimmt, muss sicher und aktuell bleiben: kein Klartext-Verkehr, das Konto in der App löschbar, Rechtstexte erreichbar. Weil die Karte und die Preise auf dem Server liegen, ändert sich der Inhalt ohne App-Update — Sie pflegen die Karte an einer Stelle, und App wie Website ziehen nach.
Fazit
Fangen Sie mit der eigenen Bestellseite an. Kommen Gäste wieder, ist die App der nächste Schritt. Was heute in der Anwendung steckt, steht unter Funktionen; den ganzen Überblick gibt der Leitfaden.